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Öffentliches Forum
Beschwerden nach osteopathischer Behandlung
geschrieben von
BillytheSchmidt am
21.01.12 12:41
Hallo zusammen,
ich hatte vor ca. 5 Monaten einen Unfall: Habe mit großer Wucht eine Kofferraumklappe auf den Kopf geschlagen bekommen. Platzwunde wurde mit 2 Stichen genäht und Gehirnerschütterung diagnostiziert. Dementsprechend litt ich unter Kopfschmerzen und Schwindel (Benommenheit). Als nach 2 Wochen immernoch keine Besserung eintrat, bin ich zum Neurologen und ein MRT wurde gemacht. Aber beides ergab keinen anderweitigen Befund.
So habe ich zunächst einfach nur auf Besserung gewartet, die aber kaum eingetreten ist. Ich hatte dabei zunehmend das Gefühl, dass die Kopfschmerzen vom Genick her kämen. Irgendwann hat mir dann ein Arbeitskollege einen Osteopathen empfohlen, bei dem ich mir einen Termin Anfang Januar machen ließ. Um Weihnachten wurde mein Zustand dann schnell besser, habe wieder Sport getrieben und hatte nur noch geringe Beschwerden.
Bin Anfang Januar trotzdem zum Osteopathen. Der meinte eine leichte Schiefstellung der Nackenwirbel und eine EInschränkung der Beweglichkeit der Schädelknochen (hervorgerufen durch das Narbengewebe) wäre die Ursache der Probleme. Er hat also an Schulterblättern, Nacken und Schläfen gearbeitet. Nach dem ersten Termin hatte ich auch keine Probleme, es wurde eher noch besser (was aber auch schon dem Verlauf vor der Behandlung entsprach, denke ich).
Nun hatte ich vor vier Tagen wieder einen Termin. Gleiche Behandlung wie beim ersten Termin. Am gleichen Abend habe ich jedoch starke Kopfschmerzen verspürt. Seitdem habe ich ähnliche Beschwerden wie direkt nach dem Unfall, z.T. empfinde ich es sogar als schlimmer.
Dies habe ich dem Osteopathen auch telefonisch mitgeteilt. Er meinte ich solle zwei Tennisbälle in eine Socke knoten und mich auf hartem Untergrund mit dem Hinterkopf darauf legen (für ca. 2 Minunten), dies gäbe den Schädelknochen die Möglichkeit sich zu positionieren. Auch das half nicht.
Nun hätte ich in 4 Tagen erneut einen Termin bei dem Osteopathen, ich weiß jedoch nicht, ob ich eine weitere Behandlung über mich ergehen lassen soll. Immerhin hat er es geschafft mich in meinem Heilungsprozess um gut 4 Monate zurückzuwerfen. Andererseits wäre es vielleicht möglich, dass er selbst am besten ausbügeln kann, was er "verbockt" hat.
Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir berichten, ob sich die Beschwerden von selbst wieder eingestellt haben, bzw. ob der Behandelnde doch noch helfen konnte?
Wäre für jeden Erfahrungsbericht dankbar, bin wirklich etwas ratlos im Moment. Danke
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