Oberhausen. Damen-Bundesligist evo NB Oberhausen wird die erste Phase der in knapp fünf Wochen beginnenden Saison endgültig ohne Nationalspielerin Lea Mersch bestreiten müssen.
Die anhaltenden Achillessehnenbeschwerden machen ein Training in der kommenden Zeit unmöglich. Und doch blickt die Aufbauspielerin optimistisch in die Zukunft. Denn sie entschied sich gegen eine Operation und für eine konservative Behandlung.
„Die letzten drei Wochen waren sehr hart“, blickt die 22-Jährige zurück. Es galt zu entscheiden, ob sie sich einer Operation unterziehen lassen soll. Schwierig, zumal beide Füße betroffen sind und eine gleichzeitige OP einen Monat im Rollstuhl bedeutet hätte. Doch wie so oft im Leben half der Zufall mit. Durch private Kontakte gelangte sie zum Osteopathen Sascha Hagener, der mit seinem ganzheitlichen Ansatz Mersch überzeugte.
Kein Druck
Nach Diagnose des Haglund-Syndroms wird nun nicht nur die Ferse, sondern der gesamte Körper behandelt, um die Ursachen zu bekämpfen. Zunächst erhält sie eine Kiefer-Schiene, danach folgen weitere Behandlungen, die den Körper wieder ins Gleichgewicht bringen sollen. Täglich reist die Spielmacherin derzeit nach Duisburg, wo neben der osteopathischen Behandlung auch Aufbautraining auf dem Programm steht. Denn der Oberhausener Publikumsliebling will so schnell wie möglich wieder zur Mannschaft zurück. Allerdings will sie sich nicht mit einem bestimmten Zeitpunkt unter Druck setzen. „Ich bin dieses Jahr vernünftiger“, verspricht sie, aus den Fehlern des Vorjahres zu lernen. Zwei Monate Behandlung sind zunächst einmal angesetzt, dann wird weiter gesehen.
Auch ihre Trainerin Julia Gajewski ist froh über die Entscheidung Merschs. „Ich freue mich, dass sie sich für diese Lösung entschieden hat, von der sie sich einiges verspricht.“ Dass sie auf ihre planmäßige Aufbauspielerin längere Zeit verzichten muss, stand ohnehin fest. „Bei einer Operation wäre sie vermutlich die gesamte Saison weg gewesen, jetzt besteht Hoffnung, dass sie uns in dieser Spielzeit noch helfen kann“, meint Gajewski, die ihrer „Nummer eins“ ebenfalls rät, die Rückkehr nicht zu überstürzen. „Sie soll sich nicht unter Druck setzen und wir werden es selbstverständlich auch nicht tun.“ …
Auszug aus: Der Westen vom 24.08.2010
Link: http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/oberhausen/Hoffnung-trotz-
Pause-id3603735.html
Um einen möglichst breiten Überblick über die Publikationen zum Thema Osteopathie zu vermitteln, stellt der VOD u. a. Auszüge aus Zeitungsberichten und anderen Medien vor. Dies geschieht unzensiert.
kurzURL:www.vodev.de/pm2974 | ||||