Neuss. Die Osteopathie bietet gegenüber der Schulmedizin eine ganze Reihe von zusätzlichen Möglichkeiten zum Wohle des Patienten. So betrachtet die Osteopathie den Patienten immer in seiner Gesamtheit Im Gegensatz etwa zum Facharzt, der sich nur für seinen Fachbereich interessiert. Zudem hat die Osteopathie auch ein eigenes Verständnis davon, wie Krankheiten entstehen. Aus osteopathischer Sicht gehen diesen meist Funktionsstörungen voraus. Wird eine solche Funktionsstörung nicht rechtzeitig behoben, kommt es früher oder später zu einem Schaden an der Struktur, eine Krankheit bricht aus. Da die Osteopathie Funktionsstörungen löst, behandelt sie vorbeugend. Sie kann oft das Ausbrechen einer Krankheit verhindern. Die Osteopathie ist somit eine präventive Medizin. Die Osteopathie verschreibt keine Medikamente und verwendet kein Skalpell. Ein Osteopath nutzt einzig und allein seine feinfühlig geschulten Hände, um die Ursachen von Beschwerden aufzuspüren und zu behandeln. In der Praxis hat sich die Osteopathie in einer Vielzahl von Beschwerden und Krankheiten bewährt, wo nicht allein, zumindest begleitend. Hierzu zählen Gelenkprobleme, Beschwerden wie Hexenschuss, Ischias, Schleudertrauma, Verstauchung aber auch Sodbrennen, funktionelle Herzbeschwerden, Schwindel, Tinnitus und vieles mehr. Die Osteopathie ist kein Allheilmittel. Ihre Grenzen liegen dort, wo die Selbstheilungskräfte den Körper nicht mehr gesunden lassen. …
Auszug aus: Stadtkurier Der Lokal Anzeiger für Neuss am Mittwoch vom 18.11.09