Begründet wurde die Osteopathie von dem Amerikaner Andrew Taylor Still (1828 bis 1917). Mit ihrer Hilfe können Störungen im Bewegungsapparat erkannt und behandelt werden. Die Therapie wird häufig bei Rückenschmerzen eingesetzt. Erika Kast, Personalkauffrau: „Vor vier Jahren bekam ich von einem Tag auf den anderen starke Rückenschmerzen. Ich begann den klassischen Therapieweg beim Orthopäden. Der vierte und fünfte Lendenwirbel und der untere Rücken waren von den Schmerzen betroffen. Ich konnte mich kaum bewegen, mich nicht bücken, war total steif. Es wurde ein Beckenschiefstand festgestellt Ich ließ mich von Chiropraktikern einrenken, Krankengymnastik und klassische Massagen sollten den Heilungsprozess beschleunigen. Gegen die Schmerzen bekam ich Spritzen und Medikamente. Leider half alles nur bedingt und kurzfristig. Als Ursache nannte man mir natürliche, altersbedingte Abnutzungserscheinungen. Drei Jahre lang lebte ich mit mal mehr, mal weniger Schmerzen. Bis mich ein Kollege auf die Osteopathie aufmerksam machte. Ich fing an, mich über diese Methode zu informieren, und suchte mir eine kompetente Therapeutin. In der ersten Sitzung untersuchte sie mich zunächst eingehend, tastete mich von Kopf bis Fuß ab, um die Ursache für die Blockaden und Verspannungen in meinem Rücken zu erkennen. Durch geeignete Grifftechniken, sanftes Dehnen und Drücken der betroffenen Regionen, linderte sie schon nach der ersten Stunde meine Schmerzen deutlich. Nach der zweiten Sitzung war ich beschwerdefrei. Und das bis heute.“
Auszug aus: emotion vom 16.12.09