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VOD-Nachrichten


30.12.2011

Techniker Krankenkasse übernimmt Osteopathie-Kosten



Ab 1. Januar erstattet die Techniker Krankenkasse (TK) 80 Prozent der Kosten für maximal sechs osteopathische Behandlungen je Kalenderjahr und Versicherten (nicht mehr als 60 Euro pro Sitzung). Voraussetzung ist eine Bescheinigung eines Arztes, auf der er die Notwendigkeit einer osteopathischen Behandlung bestätigt. Erfolgen muss die Behandlung „qualitätsgesichert von einem Leistungserbringer…, eine osteopathische Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt in einen Osteopathieverband berechtigt“, schreibt die TK auf ihrer Internetseite.

Die Kosten müssen wie bei Privatpatienten zunächst selbst bezahlt werden. Nach Vorlage der Rechnungen und der ärztlichen Bescheinigung überweist die Krankenkasse den entsprechenden Betrag auf das Konto des Versicherten.

Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. begrüßt grundsätzlich die Neuerungen des kürzlich von der Bundesregierung beschlossenen „Gesetzes zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung“, die es gesetzlichen Krankenkassen erlauben, auch bisherige Nicht-Kassenleistungen zu erstatten. Das konkrete Vorhaben der Techniker Krankenkasse sieht der VOD in der aktuellen Ausgestaltung jedoch kritisch. HP werden mittelbar als Beruf mit Primärkontakt ausgeschlossen, da in jedem Fall eine Ärztliche Veranlassung gefordert wird. Auch die fehlende einheitliche Überprüfung der Qualitätssicherung osteopathischer Leistungen durch die TK macht nach der Ansicht des VOD eine Nachbesserung dringend notwendig.


Link: osteopathie.de/n1325237280



Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)
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