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Öffentliches Forum
Skoliose und Trichterbrust
geschrieben von
dagmarkylar am
25.09.08 22:23
Hallo,
Mein Sohn ist 17 und hat eine leichte Skoliose und Trichterbrust. Er ist sehr schnell gewachsen und leider wurde eine rechtzeitige Behandlung versäumt. Er ist 1,90 m gross und sonst eigentlich gesund, ausser einer Lese-Rechtschreibschwäche, die jetzt auch fast weg ist. Er überkreuzt dauernd die Beine und sitzt schief, was natürlich den Energiefluss blockt.
Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass das sehr schmerzhaft werden kann, wenn er älter ist. Er ist mit ca. 9 Jahren ziemlich schwer gestürzt beim Skaten. Der Ellbogen war dann aufgerissen aber ich weiss nicht wo er sonst noch draufgefallen ist.
Ich selbst habe ebenfalls Rückenprobleme (Fall auf mein Kreuzbein mit 13 Jahren) und das hat sich fatal auf meine Gesundheit ausgewirkt. Der Zusammenhang wurde aber erst Jahrzehnte später erkannt. Weil zuerst nämlich nur eine Menge organische Störungen (Magenprobleme, Verdauungsstörungen, Allergien, heftige Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Blasenentzündungen - die Liste wäre noch lang) und Störungen im Beckenbereich aufgetreten sind nach der Geburt meines Sohnes und erst viel später heftige Muskelspannungen. Seit ich Qi Gong praktiziere und Osteopathische Behandlungen zusammen mit Massagen und Akupunktur habe, geht es mir immer besser, auch die organischen Probleme werden besser, ich habe mehr Energie. Nur einige wenige Ärzte/Orthopäde akzeptieren oder begreifen diesen Zusammenhang.
Ich habe also 2 Fragen:
1. Ob die Skoliose und Trichterbrust meines Sohnes in seinem Alter noch gut therapeutisch behandelt werden kann?
2. Gibt's noch was womit die Verhärtung im Kreuzbeinbereich lösen kann?
Hoffe auf gute Nachrichten!
Dagmar
Beiträge
Warum eine Behandlung?
geschrieben von
Carsten.Pflüger am
07.10.08 18:12
Hallo Dagmar,
Du schreibst es doch schon: Dein Sohn ist eigentlich gesund. Dann braucht man auch keine Behandlung. Dass sich Asymmetrien negativ auf die Gesundheit auswirken glaube ich persönlich nicht und habe diese Erfahrung auch noch nie bei Patienten gemacht. Auch Studien wurden zu diesem Thema gemacht: Es gibt keinen Hinweis darauf, dass solche "Fehlstellungen" einen Zusammenhang haben mit Schmerzen und anderen Problemen. Gibt es etwas in der Natur was symetrisch ist? Wenn es für Deinen Sohn kein ästhetisches Problem ist: lass es wie es ist.
Man sollte dann eine Behandlung erwägen, wenn man selbst das Gefühl hat, dass man "nicht gesund" ist, und nicht dann wenn irgendwer sagt, dies und das könnte aber Probleme machen.
Herzliche Grüße, Carsten Pflüger
kontakt@osteopathie-hannover.net
www.osteopathie-hannover.net