nach einer Odysee bei Rheumatologen,Orthopäden und Neurologen suche ich nach Alternativen.
FMS und Osteopathie
geschrieben von
Adah.Gleich am
03.10.09 20:27
Ja, tatsächlich scheint Osteopathie beim Fibromyalgiesyndrom (FMS) zu helfen. Dafür sprechen einige kleinere Osteopathie-Studien aus den USA seit den 90-er Jahren.
Die Osteopathie arbeitet ganzheitlich. Einige ihrer Methoden wirken direkt am Schädel nahe der Schmerz-Wahrnehmungs-Zentrale im Gehirn (Schädel= Cranium, wie etwa bei Craniosacraler Osteopathie). So kann sie versuchen dem zentral übererregten Ganzkörperschmerz beim FMS gerecht werden. Die häufigen begleitenden Kiefergelenkschmerzen behandeln Osteopathen oft intra-oral. Die verkürzten Faszien (sehnige Hüll-Häute) und Muskelanspannungen werden mit Faszientechniken sanft gelöst. Es setzt evtl. eine neue Körperwahrnehmung ein. Einige Patienten berichten von Medikamentenreduktion, verbessertem Schlaf und weniger Schwellungen. Auch manche Reizdarmsymptome können mit viszeralen Techniken beruhigt werden (Viszera= Eingeweide).
Auch die Deutsche Fibromyalgie Vereinigung DFV e.V. widmet eine Seite auf Ihrer Website Infos über Osteopathie (s.u.). Es lohnt sich ein Versuch in der multimodalen Therapie.
www.fibromyalgie-fms.de/index.php?id=60