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Öffentliches Forum
wie kann das Ergebnis nach einer Osteopathiebehandlung stabilisiert werden?
geschrieben von
ticcou4 am
30.03.09 15:30
Meine Tochter hatte von Kleinkind an immer mal wieder schmerzhafte Verspannungen im Rücken schmerzende Gelenke, war sichtbar unbeweglich und hatte einen steifen Gang. Wir sind dann mit ihr Orthopäde zu Orthopäde gerannt, haben alle möglichen Untersuchungen (Kernspintomographie, Röntgen und andere teure Untersuchungen unter anderem auf Rheuma und andere Autoimmunkrankheiten..) machen lassen. Es hieß immer es sei alles OK, festgestellt wurden nur überdehndare Gelenke (einmal sagte ein Orthopäde sie würde nur simulieren bzw. ich als Mutter würde das alles übertreiben bzw. die Eltern heutzutage würden schon zum Spezialisten laufen wenn beim Kind nur ein Furz quer hängt) aber ihr Gang war verkrampft und sie kam beim Vorbeugen mit den Fingerspitzen nur bis zum Knie runter und oft taten ihr die Gelenke so weh, dass sie geweint hat und nicht laufen/auftreten wollte.
Erst der Besuch beim Osteopathen hat dann richtig Erfolg gezeigt! Schon nach der ersten Behandlung war der Gang deutlich anders und sie kam bis zu den Zehen beim Vorbeugen runter. Nach einigen Behandlungen sind jetzt die Beschwerden der Gelenke völlig verschwunden, die im Bereich der Wirbelsäule nach der Behandlung auch. Hierfür herzlichen Dank an Dr. Luthin in Hameln Namensnennung erlaubt? Sonst nehmts raus). Leider „renkt“ sie sich hier häufig wieder aus so dass der beschwerdefreie Zustand nur kurze Zeit (wenige Tage bis Wochen) anhält. Gibt es hier einen Tipp womit der Rücken am besten stabilisiert werden kann? Sie macht schon regelmäßig Sport, Schwimmen und Voltigieren im Verein und wir haben ein Trampolin im Garten.
Was haltet ihr von Kieser-training? Sie ist jetzt 8 Jahre alt und (zu) groß (1,46m) für ihr alter.
Beiträge
wie kann das Ergebnis nach einer Osteopathiebehandlung stabilisiert werden?
geschrieben von Sylvia.Weber am 19.04.09 17:57
Sie schreiben " leider renkt sich meine Tochter immer wieder aus". Heißt das Sie wurde "eingerenkt"? Aus osteopathischer Sicht werden immer wiederkehrende Wirbelblockaden nicht nur mit "einrenken" behandelt. Durch Untersuchung des ganzen Körpers wird versucht herauszufinden warum der Körper sich so organisiert, welche Gründe hat der Körper eine Gelenkblockade zu bilden. Das können Narbenzüge sein, ein Darmproblem ( chron. Entzündungen, Verdauungsprobleme, Nahrungsmittelunverträglichkeiten usw.), Blasenstörungen, eine alte Lungenentzündung mit Verklebungen des Rippen- und Lungenfells, Atemprobleme... Die Gründe die durch Organe verursacht sein können sind vielfältig. Natürlich können auch verkürzte Muskelgruppen die Ursache sein. Durch Beheben der Ursache kommt es zu einer Stabilisierung am Bewegungsapparat Ihrer Tochter. Dann hat der kleine Körper keinen Grund mehr sich "auszurenken".
Mit freundlichen Grüßen
Sylvia Weber
geschrieben von ticcou4 am 17.08.10 10:39
Hallo Frau Weber vielen Dank für die ausführliche Antwort, habe das Forum und meinen Beitrag gerade erst nach damaligem PC Absturz wiedergefunden.
Ich denke dass mit dem Ausrenken stimmt schon, wenn Sie heftiger angerempelt (Sport) wird oder manchmal beim Spielen sind eindeutig Wirbel an unterschiedlichen Stellen verrutscht. Sie hat überstreckbare Gelenke, so dass ich bisher dachte, es liegt daran und der Muskeltonus müsste verbessert werden. Inzwischen geht sie 2 mal die Woche zum Schwimmtraining, Trampolin ist ihr auf anraten des Arztes, der immer wieder Beckenverschiebungen (auch bei anderen Kindern mit Trampolin) festgestellt hat, seit einem Jahr verboten und es geht ihr viel besser, ganz ist das Problem aber nicht gelöst. Die von Ihnen genannten Punkte werde ich beim nächsten Mal ansprechen Fortsetzung folgt...... diesmal zeitnäher