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Öffentliches Forum
Viele Osteopathieschulen - Welchen Ruf hat welche Schule?
geschrieben von
Franziskarrr85 am
12.07.09 11:29
Hallöchen! Ich bin seit geraumer Zeit auf der Suche nach einer Osteopathieschule die eine Vollzeitausbildung anbietet und dachte die Richtige gefunden zu haben. SutherlandCollege in Schlangenbad/Wiesbaden. Habe gehört das diese doch eher auf die umstrittenere Methode Craniosacrale Therapie ihren Schwerpunkt legt. Ist das Richtig?
Leider erfährt man die wichtigen Dinge nicht auf den Homepages sondern nur durch Mundpropaganda. Welche Schulen haben den besten Ruf?
Es wäre super wenn mir jemand weiterhelfen kann. So viel Geld in die Ausbildung zu investieren und dann festzustellen das es nicht die geeignete Schule war wäre mist.
Vielen Dank im Voraus an alle die mir antworten.
Grüße
Franzi
Beiträge
Viele Osteopathieschulen - Welchen Ruf hat welche Schule?
geschrieben von
Stephan.Cameron am
13.07.09 07:22
Hallo,
es ist gut, sich im Vorfeld über die richtige Schule zu informieren. Ich könnte mir aber vorstellen, dass jeder, der diese Ausbildung absolviert hat, seine eigene Ausbildungsstätte favorisieren würde. Daher kann ich nur empfehlen, an ein paar ausgewählten Schulen die Möglichkeit eines Schnuppertages wahrzunehmen. Da kann man sich ein eigenes Bild machen und daraufhin seine Entscheidung treffen.
Wichtig ist es sicherlich, eine Schule zu wählen, die den Anforderungen der BAO bzw. des VOD entsprechen. Eines ist jedoch sicher: die craniosacrale Säule steht gleichberechtigt neben der Parietalen und Viszeralen. Jede Schule wird auch gemäß Curriculum diese Bereiche gleichermaßen unterrichten.
Ich wünsche Ihnen noch alles Gute für die weitere Suche und viel Spaß bei der Ausbildung.
Mit freundlichen Grüßen,
Stephan Cameron
stephan.cameron@osteopathie.de Vollzeitausbildung oder Berufsbegleitend-Was ist besser?
geschrieben von Franziskarrr85 am 13.07.09 11:22
Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich werde mich natürlich noch über andere Schulen informiernen Festgestellt habe ich auch schon das jeder seine Schule als eine der Besten deklariert. Daher ist es auch so schwer sich zu entscheiden.
Eigentlich stebte ich die Vollzeitausbildung in der Osteopathie an aber leider gibt es, wie ich nun trotz größter Bemühungen festestellen musste, keine Fördermöglichkeit von Seiten des Staates außer die Begabentförderung die leider nur einen geringen Teil der hohen Schulkosten decken würde. Meisterbafög und KfW Studienkredite werden an diesen Fachbereich nicht gegeben. Tja, leider könne es sich mal wieder nur die Wohlhabenden Menschen das Vollzeitstudium leisten.
Meine Frage daher: In Wieweit ist besteht hinsichtlich der Qualität der Unterschied zwischen der Vollzeitausbildung und dem nebenberuflichen Studium?
Vollzeitausbildung oder Berufsbegleitend-Was ist besser?
geschrieben von
Stephan.Cameron am
13.07.09 19:30
Hallo,
auch hier ist eine Antwort schwierig. Um aber eine Teilzeitausbildung absolvieren zu können, muss der Student eine medizinische Vorbildung vorweisen. D.h. es müsste im Vorfeld ein Beruf als Physiotherapeut, Heilpraktiker oder Arzt erlernt worden sein. Meines Wissens nach wird während einer Vollzeitausbildung zugleich auf die HP-Prüfung vorbereitet, da der Osteopath als eigenständiges Berufsbild in Deutschland bislang nicht existiert. Insofern würde sich gegebenenfalls das Teilzeitstudium ohnehin nicht anbieten?!
Falls Sie aber bereits einen medizinischen Beruf erlernt haben, haben Sie wieder die Qual der Wahl. Dann würde ich aber eher zu einer Teilzeitausbildung tendieren. Hier werden viele Grundkenntnisse natürlich vorausgesetzt und der Unterricht baut darauf auf. Qualitativ dürften nicht erhebliche Unterschiede bestehen, es gibt sicherlich für jeden Weg verschiedene Pros und Contras.
Ich hoffe ich konnte Ihnen damit weiterhelfen.
Mit freundlichen Grüßen,
Stephan Cameron
stephan.cameron@osteopathie.de Nebenberuflich-Warum solche Unterschiede der Ausbildungszeiten
geschrieben von Franziskarrr85 am 14.07.09 12:30
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Ich habe letzte Woche erfolgreich meine Ausbildung zur Physiotherapeutin abgeschlossen und möchte jetzt gleich weitermachen. Mich beruhigt es das es nicht wirklich so zu sein scheint das es qualitative Unterschiede zwischen Vollzeit und Teilzeit gibt. Dennoch bleibt die Frage bestehen welche Schule ich wählen soll wenn ich Teilzeit machen möchte. Die Ausbilungszeiten variieren von 4 bis sogar 6 Jahre. Warum? Ist dann anzunehmen das die einen mehr lernen oder nicht? Was mir auf jeden Fall wichtig ist das ich den Berufsabschluss Heilpraktiker dabei habe und dein Abschluss DO erreichen kann.
Falls sie doch einen Tipp haben welche Schule besonders zu empfehlen ist wäre ich Ihnen sehr dankbar. Nartürlich werde ich mich ausgiebig informieren wer was anbietet. Dennoch werden die Schulen selbst mir níe Ihren Ruf mitteilen. Schließlich denkt oder vermarktet sich jeder als seie er der Beste :)
Mit freundlichen Grüßen
Franziska
Nebenberuflich-Warum solche Unterschiede der Ausbildungszeiten
geschrieben von
Stephan.Cameron am
14.07.09 14:34
Hallo nochmal,
entscheidend ist zunächst, dass die Stundenanzahl bei den anerkannten Schulen eingermaßen vergleichbar sind. Darauf haben sich die Schulen bereits vor längerer Zeit geeinigt. Manche verteilen dann diese Stunden auf 5 und andere auf 6 Jahre. Eine Ausnahme macht neuerdings die 4 jährige Ausbildung, jedoch ist auch hier die Stundenzahl bei etwa 1400 Stunden. Grund hierfür ist, dass die Schulen mit einem Standort in Hessen neuerdings Ihren Stundenplan an die WPO anpassen mussten. Dadurch können in Hessen tätige Absolventen in Zukunft den Titel des "staatlich annerkannten Osteopathen" beantragen. Die zeitliche Verkürzung bedeutet aber nicht eine Verminderung der Stundenzahl, sondern eine Straffung der Kursorganisation.
Noch eines: Der DO ist entgegen der weitverbreiteten Meinung in Deutschland kein Titel, sondern eine eingetragene Marke des VOD. Man kann den DO erst nach Abschluss der Ausbildung erhalten, indem man eine wissenschaftliche Arbeit verfasst. Der Arbeitsaufwand hierfür beträgt nicht selten mehrere Jahre.
Nach der Ausbildung besteht allerdings die Möglichkeit eine schulübergreifende Überprüfung zu machen. Danach durfte man die Marke "Osteopath BAO" tragen. Aufgrund unterschiedlicher Entwicklungen in der Osteopathie, wird dies in Zukunft wohl nur den Schulen vorbehalten sein, die sich nicht von der BAO gelöst haben.
Für die restlichen Schulen wird abersicher eine vergleichbare Situation geschaffen werden.
Nun gut, ich hoffe, nicht mehr Fragen aufgeworfen, als Antworten gegeben zu haben.
Mit freundlichem Gruß,
Stephan Cameron
stephan.cameron@osteopathie.de