
Wenn Sie sich für die Ausbildung zum Osteopathen interessieren, sollten Sie folgende Dinge beachten: Voraussetzung
Die mindestens vierjährige berufsbegleitende Ausbildung steht Ärzten, Heilpraktikern, Physiotherapeuten offen.
Wenn Sie noch keinen medizinischen Fachberuf ausüben, also keine medizinischen Kenntnisse besitzen, können Sie die Osteopathie als Vollzeitausbildung an einer vom VOD anerkannten Ausbildungseinrichtung erlernen. Schulen
Wenn Sie die Osteopathie erlernen wollen, sollten Sie sich für eine fundierte mehrjährige Ausbildung entscheiden - auch im Interesse Ihrer späteren Patienten.
Unterschätzen Sie nicht den Arbeits- und Zeitaufwand einer solchen Ausbildung. Schließlich erlernen Sie eine neue Form der Medizin, die ihre Patienten in deren Gesamtheit wahrnimmt und behandelt.
Erkundigen Sie sich vorher auch genau nach den Kosten inklusive Prüfungen und planen Sie die Finanzierung Ihrer Ausbildung.
Soweit Sie kein Arzt oder Heilpraktiker sind, müssen Sie spätestens nach Ihrer Ausbildung die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde nach dem Heilpraktikergesetz erwerben. Dazu müssen Sie die staatliche Prüfung zum Heilpraktiker bestehen. Andernfalls dürfen Sie die Osteopathie nicht eigenständig ausüben.
Die meisten Schulen bieten kostenlose Schnupperkurse oder –tage an. Besuchen Sie solche Veranstaltungen bevor Sie sich für eine Schule entscheiden. Sprechen Sie mit Schülern und/oder Absolventen der Schule. Deren Erfahrungen können oft wertvolle Hinweise für eine richtige Wahl liefern.Aussichten
Der Bekanntheitsgrad der Osteopathie wächst stetig, die anfängliche Skepsis gerade von Schulmedizinern schwindet weiter und immer öfter arbeiten Ärzte und Fachtherapeuten zum Wohle ihrer Patienten mit Osteopathen zusammen. Dabei sind Osteopathen noch weit davon entfernt, etwa den gleichen Verbreitungsgrad wie Heilpraktiker oder gar Physiotherapeuten zu haben. Gute Aussichten also für all jene, die sich zum Osteopathen ausbilden lassen wollen.
Dennoch sollte beachtet werden, dass es den eigenständigen Beruf des Osteopathen rechtlich gesehen noch nicht gibt. Für dessen Anerkennung arbeitet der Verband der Osteopathen Deutschland.