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Messeberichte


13.02.2011

VOD: Messe-Präsenz in der Heimatstadt Wiesbaden



Drei Tage lang zeigte der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. in seiner Heimat- und Gründungsstadt Wiesbaden bei der 19. Paracelsus-Messe Präsenz. Vom 11. bis 13. Februar beantworteten neun Osteopathen aus der Region in den Rhein-Main-Hallen als kompetente Ansprechpartner Besucherfragen. Am letzten Messetag informierten Verbandsmitglieder in viel beachteten Vorträgen über die sanfte Medizin.

Viele Interessierte kamen an den VOD-Infostand in Halle 9, um sich durch Therapeutenlisten über Osteopathen aus ihrem Einzugsgebiet zu informieren. „Was ich sehr positiv fand war, dass ganz viele die Rückmeldung gaben, dass Sie schon in osteopathischer Behandlung waren und dass das den meisten wirklich sehr gut geholfen hat“, resümiert Osteopathin Britta Merkt aus Taunusstein. Ihre Kollegin Martina Vorbeck aus Wiesbaden ergänzt: „Manche schilderten Beschwerden und wollten wissen, ob Osteopathie in diesem Fall angesagt wäre. Es gab aber auch mehrere Leute, die im Vorbeigehen die Osteopathie sehr lobten und meinten, sie hätten schon gute Erfahrungen gemacht.“ „Der direkte Austausch mit den Patienten hat großen Spaß gemacht“, fasst Osteopathin Sonja Brübach aus Darmstadt ihre Erfahrung zusammen. Und Sabine Nennmann aus Ingelheim betont: „Es gab viele Interessenten für die Berufsausbildung.“ Für diese lag eine Liste all jener Osteopathieschulen bereit, die eine Ausbildung nach gemeinsam erarbeiteten Richtlinien anbieten. Ganz in der Nähe des Messeortes, in Idstein, bietet die Hochschule Fresenius ab dem Wintersemester 2011/12 zudem den ersten grundständigen Bachelor-Studiengang Osteopathie Deutschlands an, der von Experten des VOD entwickelt wurde.

Am Sonntag fand auf der Hahnemann-Bühne ab 11 Uhr das Forum Osteopathie mit drei interessanten Vorträgen über Osteopathie statt. Im ersten Referat informierte Jan Schneidereit über „Osteopathie als Prävention und sanfte Medizin“. Der Osteopath demonstrierte anhand praktischer Beispiele, wie die Osteopathie vorbeugend schmerzhafte Folgen nach häufig vorkommenden Verletzungen vermeiden hilft (Umknicken, Sturz aufs Steißbein usw.). VOD-Vorsitzende Marina Fuhrmann MSc (USA), DO.® M.R.O.® beantwortete anschließend die Fragen der Zuhörer und referierte kurz darauf zum Thema „Mit Osteopathie fit durchs Alter“. Dabei unterstrich sie, dass die Osteopathie gerade bei älteren Patienten einen immer größer werdenden Stellenwert einnehmen wird, da die Erhaltung der allgemeinen Beweglichkeit und das Zusammenspiel von gesunder Ernährung verbunden mit  ausreichend körperlicher und geistiger Aktivität im Mittelpunkt der osteopathischen Behandlung von älteren Menschen steht. Die Osteopathie, so Fuhrmann, könne hilfreich die Funktion der inneren Organe, den Bewegungsapparat und alle Körperfunktionen unterstützen. „Vorteile und Möglichkeiten osteopathischer Behandlungen vor und nach Operationen“ verdeutlichte Osteopath Marcus Kopsan in seinem Vortrag und betonte, dass beispielsweise eine Narbenbildung bei Operationen im Bauchraum für erhebliche Beschwerden sorgen und dem durch osteopathische Behandlungen vorgebeugt werden könne. Sein Fazit: Durch Osteopathie vor und nach Operationen kann man den Heilungsprozess positiv beeinflussen.

Im Anschluss an die Wortbeiträge hatten die Zuhörer ausreichend Zeit, offene Fragen mit den Referenten zu klären und sich am VOD-Stand bei den Therapeuten zu informieren.

Wie bereits in den Vorjahren entwickelte sich der Stand wieder zu einem beliebten Treffpunkt, an dem Osteopathen, Besucher und Interessierte zu einem regen Meinungs- und Erfahrungsaustausch zusammentreffen konnten.




Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)
Untere Albrechtstr. 15 - D-65185 Wiesbaden
Tel. 0611 5808975 0 - Fax 0611 5808975 17
Email gs.wiesbaden@osteopathie.de - www.osteopathie.de