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VOD-Nachrichten


05.05.2018

VOD-Jahreshauptversammlung in Wiesbaden



Einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten des Vorstands und Beirats des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. gaben Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann und Vorstandsmitglied Richard Weynen bei der Jahreshauptversammlung am Samstag in Wiesbaden. International und national in der deutschen Konsensgruppe sowie europäischen und weltweiten Osteopathie-Dachorganisationen bestens vernetzt standen auch 2017 wieder diverse Anstrengungen rund um die Berufsanerkennung und die Förderung von Forschungsprojekten auf dem Programm.  Bei zahlreichen berufspolitischen Terminen auf Länder- und Bundesebene informierten Prof. Fuhrmann, Justitiarin Dr. Sylke Wagner-Burkard und der Leiter der Geschäftsstelle Ctirad Kotoucek über die Notwendigkeit eines Berufsgesetzes, das die Qualität der Osteopathie, die Ausübung und Ausbildung festschreibt. „Die aktuelle Situation in Deutschland ist geradezu absurd, aber ich bin optimistisch, dass wir erfolgreich sein werden“, so Prof. Fuhrmann.
Informationsbesuche an verschiedenen Osteopathieschulen mit Aufklärung über Verbandsarbeit und -ziele absolvierten 2017 VOD-Beirätin Daniela Bockius und -Mitarbeiterin Kerstin Ceglie. Regen Zuspruch erfuhren die Webinare rund um Rechtsthemen durch Dr. Sylke Wagner-Burkard. Der Schutz vor Abmahnungen und die umfassende Information der Mitglieder sind ein wichtiges Verbandsziel. Derzeit besonders gefragt sind Webinare zur neuen Datenschutzgrundverordnung, die ab 25. Mai in Kraft tritt und für Unsicherheit sorgt. Die Online-Seminare, die im VOD-Net zur Verfügung gestellten Formulare und die rechtliche Beratung dazu werden gern genutzt.
 
Lobende Erwähnung im Rechenschaftsbericht fanden auch die erfolgreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Seite www.osteopathie.de  – nach wie vor das führende Osteopathie-Informationsportal Deutschlands. Als das „beste Marketinginstrument“ für Osteopathen bezeichnete Prof. Fuhrmann die aus einer Mitgliederinitiative entstandene VOD-Patientenzeitung „Osteopathie – das Praxismagazin“, deren 5. Ausgabe sich innerhalb eines Monats als „guter und vor allem seriöser Werbeträger“ bereits 10 000 Mal verkauft hat und aus den Praxen der VOD-Mitglieder von Patienten mit nach Hause genommen wird. „Normalerweise machen so etwas Verlage – und wir machen es als Verband“, unterstrich die Vorsitzende.
 
Auf die Mitgliederzahlen ging Ctirad Kotoucek ein. „Wir können auf eine erfreuliche Entwicklung blicken: Seit 2014 haben wir 1000 Mitglieder , also rund ein Viertel hinzugewonnen.“ Auch im Bereich der Fördermitglieder gab es einen Anstieg. „Wenn jedes Mitglied zufriedene Patienten ansprechen und Fördermitglieder werben könnte, hätten wir bald ein zusätzliches Pfund, mit dem wir berufspolitisch werben könnten“, so Ctirad Kotoucek.
 
Nach dem Bericht über das Geschäftsjahr 2017 wurde der Vorstand bei eigener Enthaltung einstimmig entlastet und der Finanzplan 2018 ohne Enthaltungen und Gegenstimmen beschlossen. Ebenso einstimmig votierten die Mitglieder für zwei Änderungen der Vereinssatzung: Zum einen wurde die Satzung um eine Regelung zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung, zum anderen um die Etablierung eines Kuratoriums ergänzt (über Details berichten wir zu einem späteren Zeitpunkt). Bei Brötchen, Gebäck, Kuchen und Kaffee fand die Jahreshauptversammlung einen geselligen Abschluss.

Link: osteopathie.de/n1525553760



Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)
Untere Albrechtstr. 15 - D-65185 Wiesbaden
Tel. 0611 5808975 0 - Fax 0611 5808975 17
Email gs.wiesbaden@osteopathie.de - www.osteopathie.de