Pressemitteilung


08.10.2020

Fehlerhafte Fundamentalkritik ohne schlüssige Argumente



VOD-Stellungnahme zu Osteopathie-Kolumne

Fehlerhafte Fundamentalkritik ohne schlüssige Argumente



Entsetzt über die Kolumne der als Homöopathie-Kritikerin geltenden Ärztin und Schriftstellerin Natalie Grams auf spektrum.de zeigt sich der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V.
n einem Rundumschlag wurde unter dem Titel „Babys sind weder schief noch blockiert“ ohne schlüssige Argumente und mit aus dem Zusammenhang gerissenen Fakten ein verzerrtes und überaus abwertendes Bild zur osteopathischen Behandlung von Kindern gezeichnet.
 
„Dabei stellt Frau Grams die Wirksamkeit der Osteopathie grundsätzlich in Frage, „belegt“ dies durch eine ganze Reihe falscher Behauptungen und falscher Interpretationen und bleibt schlussendlich echte Belege für ihre abfällige Darstellung weitestgehend schuldig“, kritisiert VOD-Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann.
Anders als beschrieben, existieren gute Studien, die die Wirksamkeit der Osteopathie im pädiatrischen Bereich belegen. Auch die Behauptung, man könne bei Schreibabys und Dreimonatskoliken therapeutisch grundsätzlich nichts tun, läuft ins Leere.

Osteopathen werden als Scharlatane und geldfokussierte Kurpfuscher erfundener Erkrankungen im Bereich der Kinder-Osteopathie hingestellt, das Theoriegebäude der Osteopathie wird nicht oder nur zum Teil von ihr verstanden. Die Fundamentalkritik lässt bei informierten Lesern eher Rückschlüsse auf die Motivation der Autorin zu. „Dem Verständnis von Stärken und Schwächen der Osteopathie, ihren Möglichkeiten und Grenzen hilft das nicht. Dem Dialog und den Beschwerden von Patienten ebenfalls nicht“, so Fuhrmann.
 
Gerade weil sich der VOD als größter deutscher Berufsverband der Osteopathen engagiert für einen wissenschaftlichen Diskurs einsetzt, osteopathische Forschung unterstützt und um die Bedeutung eines sachlichen, auf Fakten beruhenden interdisziplinären Austauschs zwischen Medizinern, Wissenschaftlern, Osteopathen und Nichtosteopathen weiß, darf die Veröffentlichung so nicht stehen bleiben. In Zusammenarbeit mit einem der renommiertesten Fachleute auf dem Gebiet der osteopathischen Forschung, Helge Franke D.O., ist eine mit Quellenangaben belegte, für einen angemessenen wissenschaftlichen Diskurs geeignete Stellungnahme entstanden, die detailliert auf alle erhobenen Vorwürfe und Behauptungen eingeht: www.osteopathie.de/sdw.
 
Hintergrund: Laut einer Forsa-Studie waren schon rund 12 Millionen Bundesbürger in osteopathischer Behandlung. Bei einer Umfrage der Stiftung Warentest zum Thema Osteopathie zeigten sich fast 90 Prozent der Befragten zufrieden mit der Behandlung. Fast 100 gesetzliche Krankenkassen bezuschussen Osteopathie. Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. wurde als erster Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Mit mehr als 5000 Mitgliedern ist der VOD der größte Berufsverband Deutschlands und verfolgt im Wesentlichen diese Ziele: Information und Aufklärung rund um die Osteopathie, Einsatz für eine berufsgesetzliche Regelung der Ausbildung und Ausübung, sowie Unterstützung von osteopathischer Forschung und Wissenschaft. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen. Über 2 Millionen Besucher informieren sich jedes Jahr auf der offiziellen Verbandswebseite www.osteopathie.de.





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Tel.: 0611 5808975 - 0  •  Fax: 0611 5808975 - 17
E-Mail: info@osteopathie.de  •  www.osteopathie.de
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