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VOD-Nachrichten


07.09.2018

Mit Robert Lever die Gesundheit finden



VOD: Herr Ehrlich, Sie sind Mitherausgeber der Fachzeitschrift „DO“ und haben sich intensiv mit Robert Levers Buch „Finding the health“ auseinandergesetzt und es für die „DO“ besprochen. Was zeichnet das Buch aus?
Dennis Ehrlich
Dennis Ehrlich
Dennis Ehrlich: Für mich ist A.T. Stills Satz „Gesundheit zu finden sollte das Ziel eines Arztes sein. Krankheit kann jeder finden.“ einer der entscheidendsten Sätze. Im Gesundheitswesen sowie auch in der Osteopathie wird in der Regel nach Dysfunktionen und Krankheit geschaut. Dysfunktion kann sehr exakt definiert und beschrieben werden. Eigentlich geht es aber um Gesundheit. Doch was ist das genau? Wo und wie kann man Gesundheit finden? Das versucht Robert Lever in seinem Buch zu beschreiben. Dabei werden die Wirkungsprinzipien während der Selbstregulationsvorgänge und Dynamiken innerhalb des Körpers anschaulich und gut verständlich strukturiert dargestellt.
 
VOD: Der britische Osteopath Robert Lever DO, der von 1974 bis 2011 an der European School of Osteopathy (ESO) unterrichtete und 1980 als Erster in England den kranialen Ansatz in den Unterrichtsplan aufnahm, kommt als Dozent und Workshop-Leiter zum VOD-Kongress nach Bad Nauheim. Warum sollten Osteopathen ihrer Meinung nach die Gelegenheit nutzen und Robert Lever kennen lernen?
Robert Lever DO
Robert Lever DO
Dennis Ehrlich: Vor allem deswegen, weil Robert Lever uns ein Konzept an die Hand gibt, wie wir uns dem Thema Gesundheit nähern können. Durch den persönlichen Kontakt mit ihm lernen wir noch besser zu verstehen, warum es wirklich Sinn macht, nach Gesundheit zu suchen, wo und wie wir sie in die Hände bekommen können, und wie wir damit arbeiten können. Dadurch können ein unglaublicher Schub und eine Transformation in unserer Arbeit mit dem Menschen stattfinden.
 
VOD: Was denken Sie zur Beschreibung seines Kongress-Vortrags „Littlejohn, mechanics and beyond“: „Littlejohn leistete wichtige Beiträge zur Osteopathie, zum einen durch seine Betonung der lebenden Anatomie und ihrer physiologischen Bedeutung und zum anderen aufgrund seiner Formulierung eines Systems der ,Wirbelsäulen-Mechanik‘ zur Untermauerung des Gedankens der integrierten strukturellen Funktion als Voraussetzung für die Gesundheit. Mit der Veränderung der Osteopathie und osteopathischer Methoden, wird manchmal angenommen, dass dies eine Abkehr von Littlejohns grundlegenden Prinzipien und den Lehren der ,klassischen‘ Osteopathie wäre. Dem ist nicht so. Ob in der SAT-Technik (Specific Adjustment Technique) oder kranialen Osteopathie sind diese Grundlagen lebendig und gut. Diese vielfältigen Ansätze innerhalb der Osteopathie haben mehr gemeinsam, als man denkt.“ ?
 
Dennis Ehrlich: Robert Robert Lever will sehr wahrscheinlich darauf hinweisen, dass die Unterteilung in strukturelle, kranielle, biodynamische und fluiduale Osteopathie nur ein Gedankenkonstrukt ist und Osteopathie nur als Einheit betrachtet werden kann, ebenso wie der menschliche Körper. Littlejohns Blick vor allem auf die Mechanik ist ein Teil der Osteopathie und kann als gute Grundlage für die gesamte Osteopathie gesehen werden. 
 
VOD: In seinem an drei Tagen in Bad Nauheim angebotenen Workshop „Osteopathy: A continuum“ sind noch Plätze frei…
 
Dennis Ehrlich: ...lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen, und besuchen Sie diesen Workshop. Vorgetragen von einem Kollegen, der die Osteopathie durchdrungen hat, geht es um die wichtigsten Dinge unserer Arbeit: Osteopathie und Gesundheit.
 
VOD: Vielen Dank für das Interview!

Link: https://www.osteopathie.de/n1536300000



Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)
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