VOD-Nachrichten


22.09.2009

Interview mit Joachim Kaufmann zu Osteopathie und Sport


 
VOD: Sie referieren am Sonntag, 4. Oktober, auf der Jahrestagung des VOD in Schlangenbad über das Thema „Der rigide Sportlerfuß als osteopathische Herausforderung“. Welche Herausforderungen stellen sich einem Osteopathen bei der Behandlung eines Sportlerfußes?
 
Joachim Kaufmann: Da ein rigider Fuß unglaublich stark in der Beweglichkeit herabgesetzt sein kann, besteht die Herausforderung in dem Finden der richtigen Strategie, um den Fuß wieder beweglich zu bekommen
 
VOD: Als betreuender Osteopath der deutschen Basketball-Nationalmannschaft, der Spieler von der Fußballer von Brann Bergen, von Sportlern des Deutschen und Norwegischen Leichathletikverbandes gelten Sie als Experte in Ihrem Fach. Wie oft behandeln Sie rigide Sportlerfüße?
 
Joachim Kaufmann: Da ich täglich Sportler behandle, finde ich auch rigide Sportlerfüße täglich. Aber auch „Normalos“ können rigide Füße haben.
 
VOD: Was erwartet Teilnehmer ihres Workshops, der am 4. Oktober von 13.30 bis 15.30 Uhr im College Schlangenbad stattfinden wird?
 
Joachim Kaufmann: Einen Einblick in die praxisorientierte Vorgehensweise bei der osteopathischen Fußbehandlung zu bekommen.
 
VOD: Zur osteopathischen Betreuung von Sportlern fehlt es bei Osteopathen, Medizinern oder Physiotherapeuten oft an spezifischen  Kenntnissen in der Rehabilitation, Leistungsdiagnostik und Trainingslehre sowie beim Umgang mit Verletzungen. Wie haben Sie sich weitergebildet?
 
Joachim Kaufmann: Im Rahmen meiner Ausbildung zum Rehabilitationsphysiotherapeut habe ich entsprechende Kurse der AG Sport und AG MAT im ZVK besucht. Außerdem habe ich viel in dieser Richtung gelesen. Man muss auch nicht alles selber können wenn man im Team arbeitet.
 
VOD: Arbeiten Sie in Ihrer Berliner Klinik für Osteopathie, Rehabilitation, Physiotherapie und Sport auch mit Sportmedizinern zusammen? Wo ergeben sich Schnittstellen?
 
Joachim Kaufmann: In Korpus Berlin arbeiten Physiotherapeuten und Osteopathen, aber keine Sportmediziner. Die Schnittstellen ergeben sich durch die Patienten und deren Problemstellungen.
 
VOD: Seit Herbst 2003 betreiben Sie zusätzlich eine Klinik für Osteopathie im norwegischen Bergen. Hat die Osteopathie in Norwegen einen höheren Stellenwert  als in Deutschland?
 
Joachim Kaufmann: Nein, im Gegenteil. Erstens habe ich seinerzeit die erste Osteopathieklinik in Bergen gegründet. Zweitens ist mein Arbeiten als Osteopath in Norwegen fast so wie früher ein Hausarzt gearbeitet hat. Also auch als Ratgeber und präventiv.
 
VOD: Vielen Dank für das Gespräch. Schön, dass wir Sie in Schlangenbad begrüßen dürfen!






Diese Website verwendet Cookies, um Ihren Besuch effizienter zu machen und Ihnen mehr Benutzerfreundlichkeit zu bieten.
                

   Suchen     Mitgliederbereich (VOD-Net)   Kontakt \"\"  Therapeutenliste   VOD Mitglied werden   Fortbildungen    VOD aus Youtube     VOD auf Facebook    VOD auf Twitter    VOD aus Instagram

Verband der Osteopathen Deutschland e.V.
Untere Albrechtstr. 15  •  65185 Wiesbaden
Tel.: 0611 5808975 - 0  •  Fax: 0611 5808975 - 17
E-Mail: info@osteopathie.de  •  www.osteopathie.de
05.12.2021 04:02:22