VOD-Nachrichten


29.07.2009

VOD beantwortet Fragen zur WPO-Osteo, zur Zukunft der Osteopathie und zum Düsseldorfer Urteil


Bedeutung der WPO-Osteo für die Osteopathie in Deutschland
Die WPO ist ein wichtiger Baustein im Gesamtsystem der osteopathischen  Ausbildung, der den fragilsten Bereich der Weiterbildung auf hohem Niveau etabliert und damit das Gesamtsystem schützt. Die WPO legt entgegen  irreführender  Unkenrufe anderer Verbände kein so genanntes Delegationsverfahren fest, sondern spricht im Gegenteil in § 1, Absatz 2 (2) sogar von der eigenverantwortlichen Ausübung der Osteopathie durch den „Osteopathen“. Die WPO beschränkt sich auf die Voraussetzungen des Führens des ersten Titels im Bereich der Osteopathie, des staatlich anerkannten „Osteopathen“.

Der weitere politische Weg der Osteopathie in Deutschland
Beim Beschreiten des vielgleisigen Weges zur Anerkennung der Osteopathie hält der VOD neben der Öffentlichkeitsarbeit und der politischen Lobbyarbeit die Akademisierung der Osteopathie für wichtig. Aus diesem Grunde hat der VOD bereits mit Unterstützung des VOD-Beauftragten Prof. Dr. Wolf Eckard Failing und Prof. Bernhard Meyer an der Evangelischen Fachhochschule in Darmstadt einen sehr erfolgreichen Workshop zum Thema Akademisierung der Osteopathie initiiert. Entsprechend der Leitlinien der WHO setzt sich der VOD somit für eine Vollzeitausbildung zum BSc und einer Weiterführung zum MSc bzw. PhD ein, die den Teilzeitabsolventen offen stehen wird. Juristische Prozesse werden parallel dazu nach guter Vorbereitung nur mit dem Ziel eines eigenständigen Berufs geführt.
      
Bedeutung des Urteils des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts im Musterprozess der BAO für den Berufsstand der Osteopathen
Das Urteil ist trotz seines negativen Ausgangs positiv zu bewerten, da das Verfahren selbst bei Obsiegen nur eine Erweiterung des Tätigkeitsspektrums des Physiotherapeuten hätte erreichen können, was der Osteopathie sehr geschadet hätte. Wichtig ist auch die Bestätigung der Richter, dass eine private Organisation keine staatlichen Zuständigkeiten ersetzen kann und die BAO-Urkunde keine weitere Bedeutung haben kann, im Gegenteil die weitere Vergabe grob fahrlässig ist. Durch das Urteil ist daher der Weg über die staatliche Anerkennung im Sinne der WPO bestätigt. Fatal ist das Urteil für die betroffenen Physiotherapeuten, die nun außerhalb Hessens nicht mehr ohne Heilpraktikererlaubnis tätig werden können, ohne eine Abmahnung zu befürchten.  







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Verband der Osteopathen Deutschland e.V.
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