VOD-Nachrichten


31.12.2008

Osteopath in Hessen staatlich anerkannt


Ein historischer Schritt für die Osteopathie: Marina Fuhrmann, 1. Vorsitzende des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V, und der hessische Ministerpräsident Roland Koch.Seine Landesregierung hat mit dem Inkrafttreten der Weiterbildungs- und Prüfungsordnung im Bereich der Osteopathie denOsteopathen staatlich anerkannt.

Erfolg für den VOD: Weiterbildungs- und Prüfungsordnung tritt in Kraft

Wiesbaden. Ein großer Durchbruch für die staatliche Anerkennung einer qualitativ hochwertigen Ausbildung in der Osteopathie ist dem Verband der  Osteopathen Deutschland (VOD) e.V jetzt im Land Hessen gelungen. Nach langen und intensiven Gesprächen hat das Hessische Sozialministerium jetzt eine Weiterbildungs- und Prüfungsordnung im Bereich der Osteopathie (WPO) erlassen, die es den hessischen Osteopathie-Schulen ermöglicht, sich als Weiterbildungseinrichtung zu zertifizieren und für ihre Absolventen den Titel „staatlich anerkannter Osteopath“ zu sichern.

„Das ist ein Riesenerfolg und erster großer Schritt zur Anerkennung der Osteopathie, den wir nun auch in den übrigen Bundesländern durchsetzen möchten“, freut sich Marina Fuhrmann, 1. Vorsitzende des 1994 in Wiesbaden gegründeten Berufsverbandes VOD. Die Osteopathie ist eine manuelle, ganzheitliche Form der Medizin. Sie dient dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen. Dazu nutzt sie eigene Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden. Als Standesvertretung der Osteopathen verfolgt der 1800-Mitglieder-starke VOD im Wesentlichen drei Ziele: Er kämpft für die rechtliche Anerkennung der Osteopathie als eigenständiger Beruf, er informiert und vermittelt qualifizierte Osteopathen an Patienten.

können sich ab sofort als Weiter- bildungseinrichtung qualifizieren lassen und für ihre Absolventen den Titel „staatlich anerkannter Osteopath“ sichern.

Da die Aus- und Weiterbildung in der Osteopathie in Deutschland bislang nicht staatlich geregelt ist – anders als in den USA und einigen anderen europäischen Ländern -, Patienten jedoch immer häufiger nach osteopathischer Behandlung verlangen, war es nach Auffassung des VOD nötig, erforderliche Qualifikationen landesrechtlich zu regeln. Die jetzt verabschiedete WPO in Hessen enthält Vorschriften zur Zulassung und zu Mindestanforderungen der Weiterbildung hinsichtlich Dauer, Struktur, personeller und inhaltlicher Gestaltung. Darüber hinaus regelt sie das Verfahren der staatlichen Prüfungen, beinhaltet Muster für Bescheinigungen und für die Erlaubnis zur Führung der Weiterbildungsbezeichnung. Auch Regelungen für die Anerkennung von Berufsqualifikationen aus anderen EU-Staaten sind in der Richtlinie enthalten.






Diese Website verwendet Cookies, um Ihren Besuch effizienter zu machen und Ihnen mehr Benutzerfreundlichkeit zu bieten.
                

   Suchen     Mitgliederbereich (VOD-Net)   Kontakt \"\"  Therapeutenliste   VOD Mitglied werden   Fortbildungen    VOD aus Youtube     VOD auf Facebook    VOD auf Twitter    VOD aus Instagram

Verband der Osteopathen Deutschland e.V.
Untere Albrechtstr. 15  •  65185 Wiesbaden
Tel.: 0611 5808975 - 0  •  Fax: 0611 5808975 - 17
E-Mail: info@osteopathie.de  •  www.osteopathie.de
23.09.2021 23:05:55