VOD-Nachrichten


07.07.2009

VOD-Vertreter beim FORE-meeting in Stockholm


Am Wochenende 4./5. Juli tagte in Stockholm das Forum für Osteopathische Regulierung in Europa (FORE) mit 21 Teilnehmern aus zwölf europäischen Ländern. Der VOD war als deutsche Delegation mit seinem Vorstandsmitglied Richard Weynen und Justitiarin Dr. Sylke Wagner vertreten.

Da die Arbeit des FORE auch für deutsche Initiativen zur Anerkennung der Osteopathie als eigenständiger Beruf von Bedeutung ist, ist die Teilnahme der VOD-Vertreter von großer Wichtigkeit.

Die vier strategischen FORE-Ziele bis 2013 sind
- Unterstützung der Etablierung der Osteopathie als autonomer Beruf im Gesundheitswesen
- Sicherstellung, dass Standards künftig europaweit übereinstimmen vor dem Hintergrund, Patienten zu schützen
- Unterstützung der Bekanntmachung der Osteopathie und dabei, wie sie einen signifikanten Beitrag zur Gesundheit der Europäer leisten kann
- Unterstützung eines transparenten Forums, um die effektive Entscheidungsfindung von FORE-Mitgliedern zu fördern.

Auf der Tagesordnung in Stockholm stand die Zusammenarbeit mit der Europäischen Förderation der Osteopathen (EFO). Bei einem Treffen beider Organisationen im Mai war beschlossen worden, dass sowohl EFO als auch FORE sich künftig gegenseitig besser über ihre jeweiligen Aktivitäten informieren und zusammenarbeiten sollten – im „Geist der Offenheit und Kooperation“ mit dem Ziel, die Etablierung der Osteopathie in jedem Land zu unterstützen.

Besonders wichtig und zielführend war ein kurzer Statusbericht der irischen Vertreterin Aisling Harmon über die Aktivitäten der Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines „Scope of Practice” der osteopathischen Tätigkeit. Vertreter beider Organisationen erarbeiten eine Tätigkeitsbeschreibung des Osteopathen, der dann von den Mitgliedsländern als Grundlage für den Anerkennungsprozess genutzt werden kann. Auch in Deutschland wird dies die laufenden Gespräche und Aktivitäten des VOD zur Etablierung des eigenständigen Berufsbilds wesentlich unterstützen. Sehr interessant war in diesem Zusammenhang der Vortrag von Guido de Jong vom European Committee for Standardization (CEN) über „Formalizing European standards of osteopathy“. CEN bietet Unterstützung bei der Erarbeitung einheitlicher Standards, die wiederum auf europäischer Ebene Grundlage von Direktiven im Bereich der Osteopathie werden könnten. Schon während des Vortrags wurde  konstruktiv aber auch kontrovers das Risiko der Einflussnahme anderer medizinischer Fachberufe sowie die Vor- und Nachteile des Standardisierungsprozesses auf Europaebene durch Unterstützung eines Dritten besprochen. Eine Entscheidung über die Zusammenarbeit mit CEN wurde auf eines der nächsten Treffen verlegt. Das FORE-Treffen diente auch dem engen Austausch zwischen den Ländervertretern und über deren Aktivitäten im eigenen Land.






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