VOD-Nachrichten


16.06.2010

Devine-Fortbildung: „Back to the roots“


Interview mit Teilnehmern der Devine-Fortbildung


VOD
: Herr Schneidereit und Zegers, Sie haben ebenso wie 18 andere Osteopathen an der Fortbildung von Dr. William H. Devine D.O. zum Thema Strain Counter Strain (SCS) teilgenommen.


Was hat Sie dazu veranlasst?


Jan Schneidereit: Ich habe aufgrund einer Empfehlung von Marina Fuhrmann an dem Kurs teilgenommen und ihn mit mehreren Kollegen der Praxis besucht, was auch nach dem Kurs einen weiteren Austausch ermöglicht.


Robert Zegers: Mich hat die Empfehlung von Richard Weynen zur Kursteilnahme veranlasst.

VOD: Wie würden Sie Ihre Erfahrungen dieses Wochenendes zusammenfassen?

Robert Zegers: Back to the roots....


Jan Schneidereit: Es war spannend, jemanden mit viel Praxiserfahrung in diesem Bereich kennen lernen zu dürfen und lehrreich, die Techniken, die man teilweise bereits ähnlich gemacht hat, weiter zu verfeinern und somit den Effekt einer sehr sanften Methode zu maximieren. Die Assistenz von Dr. med. Lothar Bressem war auch sehr hilfreich, da er Lehrinhalte gut strukturiert zusammenfassen konnte.

VOD: SCS gilt als sehr sicheres, effektives und schonendes Behandlungskonzept für den Praxisalltag. Können Sie das nach der Fortbildung bestätigen oder müssen Sie dazu erst eigene Erfahrungen abwarten?

Jan Schneidereit: Ich kann das bereits bestätigen und habe verschiedene Techniken bereits angewendet. Patienten machen spontane Äußerungen der Entspannung, und können den Behandlungseffekt sofort nachvollziehen, wenn die Schmerzpunkte nicht mehr wehtun.


Robert Zegers: Ja, ich kann das auch bestätigen. Man kann es direkt anwenden.


VOD: Wann kann SCS angewandt werden und wann nicht?

Wie bauen Sie es in Ihre Tätigkeit als Osteopath ein?

Robert Zegers: Es kann immer angewandt werden, sowohl therapeutisch als auch diagnostisch. Oftmals ist  die Behandlung von Tenderpoints schon ausreichend und ansonsten vereinfacht es die Ausführung von anderen Techniken, denn generell wird der Tonus im Gewebe geringer.

Jan Schneidereit: Erstmal gibt es keine Kontraindikation, also kann es immer angewendet werden, man sollte aber auch den diagnostischen Aspekt berücksichtigen. Wenn ein Punkt nicht besser wird, kann eine andere Grunderkrankung vorliegen. Es ist natürlich auch schwierig SCS anzuwenden, wenn das Einstellen der Positionen nicht möglich erscheint, trotzdem kann in den vorgegebenen Grenzen ggf. ein Effekt erzielt werden.


Ich baue SCS- Techniken ein, wenn ich eine Bewegungseinschränkung finde, einen entsprechenden Punkt in der Region suche, der schmerzt und ihn dann versuche durchs Positionieren aufzulösen.

VOD: Würden Sie die Fortbildung weiter empfehlen?

Jan Schneidereit: Ja, auf jeden Fall, da die praktische Umsetzung sehr unkompliziert ist.

Robert Zegers: Absolut!

VOD: Herzlichen Dank für das Gespräch. 2011 ist eine Wiederholung der Fortbildung geplant.







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