VOD-Nachrichten


26.07.2019

Kirksville: Führung durch Vergangenheit und Gegenwart Forschungsarbeit fortgesetzt


Jason Haxton, Direktor des Museums, brachte den VOD-Mitgliedern die Geschichte näher
Jason Haxton brachte Geschichte näher
Der vierte Tag der deutschen Osteopathen an der Geburtsstätte der Osteopathie begann mit einer Führung durch Vergangenheit und Gegenwart, durch die heutige Universität und das historische Kirksville. Jason Haxton, Direktor des Museums, brachte den VOD-Mitgliedern die Geschichte näher, führte sie durch die Universität, zeigte noch vorhandene alte Gebäudestrukturen der ersten School of Osteopathy, die Stadt, existierende Wohngebäude, die „Practice rooms“ von Osteopathie-Begründer A.T. Still und den Friedhof mit den Gräbern der Familie und Stills Weggefährten.
Im Anschluss wurde nochmals die Druckkraftmessung wie an den vergangenen Tagen – nun mit einer auditiven Feedbackanalyse – geübt. Danach folgte die Datenauswertung der Übung vom Vortag, bei der die anatomischen Referenzpunkte am Lebendmodell mit DCMS bestimmt worden waren. Das Ergebnis zeigte eine sehr gute Übereinstimmung zwischen der subjektiven Einschätzung der Position durch die Untersucher bezogen auf die jeweilige Referenz im Vergleich zur Darstellung mit dem Digital Camera Measurement System (DCMS). Die Reliabilität war sehr gut bei der Darstellung der Spina iliaca anterior superior, gut bei der Darstellung der Spina iliaca posterior superior, weniger gut bei der Darstellung des Tuberculum pubicum.
 
Am Nachmittag bestimmten die Kursteilnehmer zunächst bei insgesamt vier Modellen durch klinische Untersuchung die Position der Dorn- und Querfortsätze der Lendenwirbelsäule und kennzeichneten sie mit einem Schwarzlichtmarker. Die Überprüfung erfolgte durch Schwarzlicht und Ultraschall und damit der Möglichkeit der genauen Festlegung der Position von Dorn- und Querfortsetzen und Facettengelenken.
 
Zum Tagesabschluss bildeten die Teilnehmer Zweiergruppen und versuchten, die Position der jeweiligen Lendenwirbelkörperfortsätze genau zu bestimmen. Die Untersucher sollten mit gleichzeitiger Druckkraftmessung die Position sowie eine eventuell vorhandene Restriktion diagnostizieren, die Untersuchten eine Rückmeldung geben über den subjektiv empfundenen Palpationsdruck, die Geschwindigkeit und die eigene Empfindung über eine eventuell vorhandene Restriktion.
 
Die Besprechung danach wurde in den Kleingruppen durchgeführt.










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