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JOLANDOS –
NEWSLETTER AUGUST/SEPTEMBER 2018


Der große Unbekannte...


Um 1900 schrieb ein Osteopath:

„Auf der therapeutischen Ebene haben wir es mit dem Nexus von Geist (spirit) und Körper zu tun, folglich mit den Schwingungen oder dem Fließen, das der als vital bezeichneten Kraft zugrunde liegt. [...] Da wir nicht das Material heilen, sondern die Lebenskraft anpassen, muss es eine Verfeinerung geben, die mit der zu beeinflussenden Kraft kompatibel ist. Mithin besteht das Prinzip der Anpassung in einem erhöhten Schwingungsgrad.“ (1, S.55)

"Die Gehirnsubstanz füllt das Cranium nicht ganz aus. Lymphkanäle und Reservoire bilden eine fließende Basis, keine feste Struktur wie das Schädeldach. Innerhalb dieser fließenden Substanz stellen wir bestimmte rhythmische Bewegungen fest. Wir stellen Gehirnbewegungen fest, die (1) mit der Systole und Diastole des Herzens, (2) mit den inspiratorischen und exspiratorischen Veränderungen und (3) mit den vaskulären Variationen der Vasomotorik korrespondieren. [...] Werden diese peristaltischen Bewegungen in eine Beziehung zur kranial generierten, mechanischen motorischen Kraft gebracht, bewirken sie die Zirkulation von Lymphe und zerebrospinaler Flüssigkeit innerhalb der subarachnoidalen Räume, in den Ventrikeln und innerhalb des Spinalkanals und entlang der Bahnen aller spinalen und ebenso der Hirnnerven.“ (2, S.191)


Weitere Zitate finden Sie hier!
(Quellennachweise in diesem Dokument)

Na, hätten Sie gewusst, von wem diese bemerkenswerten Aussagen aus der Gründerzeit der Osteopathie stammen? Nein? Die Antwort lautet: John Martin Littlejohn (1866–1947).

Kaum zu glauben: Nicht nur im deutschsprachigen Raum ist er bis heute weitestgehend unbekannt. Auch im von ihm mitbegründeten Chicago College of Osteopathic Medicine und der von ihm gegründeten British School of Osteopathy ist er vergessen. Dies soll sich nun ändern: Littlejohn erfährt auf dem diesjährigen VOD-Kongress jene umfassende Würdigung, die er mehr als verdient hat. Warum hat er sie verdient?

Schnittstelle zur modernen Wissenschaft
Kein anderer Osteopath hat die Grundprinzipien der ursprünglichen Osteopathie A.T. Stills derart brillant rational durchdrungen, mit experimenteller Forschung auf neurophysiologischer Ebene belegt, argumentativ nachvollziehbar weiterentwickelt, in verständliche akademische Sprache übertragen und – als Herausgeber von vier (!) osteopathischen Fachzeitschriften öffentlich verbreitet. Damit bleibt Littlejohn bis heute die komplexeste Schnittstelle zwischen Stills Ansatz und der Wissenschaftswelt – noch weitaus komplexer als Irvin Korr (1909–2004).
Human based science at it’s best – bis heute in der Osteopathie-Welt weder erkannt, noch genutzt. Wie einer der wenigen Littlejohn-Kenner Christian Fossum, D.O., beim letztjährigen VOD-Kongress ganz richtig bemerkte: „Littlejohn war seiner Zeit weit voraus!“ Und ich erlaube mir anzumerken: Er ist der modernen Osteopathie immer noch weit voraus! (Andere Wissenschaften und einzelne Bereiche der Medizin haben die Osteopathie inzwischen überholt.)

Sich selbst ein Bild machen...
Dieses Editorial, mein kleiner Artikel zu Leben und Werk J.M. Littlejohns und der von mir wärmstens empfohlene Littlejohn-Kongress, können natürlich nicht ansatzweise vermitteln, was ein Studium seiner Zusammenhang zutage fördert – und wie unendlich dies die klinische Arbeit bereichert! JOLANDOS hat das früh erkannt und – weltweit erstmalig – die wichtigsten Littlejohn-Quellen der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Deshalb gleich zum Tagesgeschäft und zu den Quellen für die o.a. Zitate...


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Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)
Untere Albrechtstr. 15 - D-65185 Wiesbaden
Tel. 0611 5808975 0 - Fax 0611 5808975 17
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