VOD-Nachrichten


27.10.2021

Forsa-Studien-Update: Nachfrage nach Osteopathie steigt weiter


Fast jeder vierte Bundesbürger war bereits beim Osteopathen. Das Ergebnis einer neuen Forsa-Studie von Juli 2021 zeigt eine deutlich steigende Tendenz der Patientenzahl. Ungebrochen hoch ist die Zufriedenheit mit osteopathischen Behandlungen: 8 von 10 Patienten sind zufrieden oder sehr zufrieden mit der Behandlung. Das renommierte Meinungsforschungsinstitut hat im Auftrag des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. knapp 2.500 Bundesbürger befragt.

Mit beeindruckenden Ergebnissen: Nachdem 2018 bereits rund 18 Prozent und fast jeder fünfte Bundesbürger über 14 Jahren selbst oder mit seinem Kind in osteopathischer Behandlung war, ist diese Zahl in den letzten drei Jahren auf rund 23 Prozent und fast jeden vierten Bundesbürger angewachsen. Das entspricht über 14,6 Millionen Menschen. „Der Zuwachs um rund fünf Prozentpunkte in den letzten drei Jahren zeigt das anhaltend hohe Interesse und die wachsende Akzeptanz der Osteopathie“, unterstreicht VOD-Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann.

Gleichzeitig sank das Durchschnittalter der Patienten von 42 auf 37 Jahre, was überwiegend darauf zurückzuführen ist, dass viele Eltern ihre Kinder und Babys osteopathisch behandeln lassen. Osteopathie ist in allen Altersklassen gefragt. Interessant auch, dass Osteopathen inzwischen früher aufgesucht werden und der Anteil männlicher Patienten gestiegen ist. Rund 70 Prozent der Befragten finden ihre Osteopathin oder ihren Osteopathen durch Empfehlungen im persönlichen Umfeld. Mit 16 Prozent folgt die ärztliche Empfehlung; die Suche im Internet bevorzugen 10 Prozent. 
 
Bereits 2018 befürworteten etwa Dreiviertel der Osteopathiepatienten eine berufsgesetzliche Regelung der Osteopathie. Dieser Wert hat sich 2021 erneut eindrucksvoll bestätigt. Immerhin 21 Prozent der Befragten, die noch nie beim Osteopathen waren und für die eine osteopathische Behandlung bislang nicht infrage kommt, gaben als Grund dafür an, dass sie Sorge hätten, an einen unqualifizierten Behandler zu geraten. „Dies ist ein weiteres Zeichen für die Dringlichkeit, die Osteopathie durch ein Berufsgesetz zu regeln“, so Prof. Fuhrmann.
 
 





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