VOD-Nachrichten


22.10.2022

Studie „Gesunde Schule“ mit der TU München und VOD-Mitglied Simone Lüders startet in Bayern


Bewegungsmangel, Haltungsschwächen und Probleme mit der Schreibmotorik sind bei immer mehr Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu beobachten. Um dem möglichst früh interdisziplinär entgegenzuwirken und die Daten wissenschaftlich zu erfassen, startet in Stadt und Landkreis Rosenheim mit Erstklässlern nun die Studie „Gesunde Schule“ der Osteopathin Simone Lüders und der Technischen Universität München. Es wird zum Großteil vom Bayerischen Gesundheitsministerium und von der Sparkassenstiftung Zukunft Rosenheim und Rosenheimer Land, der Bürgerstiftung Rosenheim Land und dem Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) finanziell gefördert.

Das Projekt beruht auf dem Konzept „Gesünder Sitzen und Schreiben von klein auf“ des VOD-Mitglieds Simone Lüders. Seit vielen Jahren ist die Rosenheimerin damit in Bayern aktiv, gibt Schulungen und informiert interessierte Medien. Mit der Technischen Universität München und der Unterstützung des Bayerischen Gesundheitsministeriums wird das Ganze nun auf eine neue Ebene gebracht. Im Anschluss an eine erfolgreiche Vorstudie Anfang 2022 startet jetzt die Hauptstudie: In ersten Klassen von beteiligten Grundschulen sollen zwischen 200 und 300 Kinder daran teilnehmen. Professionell unterstützt wird die Studie von Prof. Ansgar Schwirtz vom Lehrstuhl Biomechanik im Sport der Technischen Universität München und einem interdisziplinären Team von Ergotherapeuten, Osteopathen, Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern. Ziel ist es, anhand von wissenschaftlich erhobenen Daten zu zeigen, dass durch frühes gezieltes Training im Alltag ein guter Halte- und Stützapparat sowie effiziente nachhaltige grob- und feinmotorische Muster entstehen können, die positive Auswirkungen nicht nur für die Kinder haben. 

„Erkrankungen des Bewegungsapparates sind der Grund Nummer 1 für Frühverrentungen. Die Ausgaben für Heilmittel steigen Jahr für Jahr um viele Milliarden Euro – die Folgen für die Volkwirtschaft sind erheblich“, weiß Simone Lüders. Die Probleme seien seit Jahren bekannt, die ergriffenen Maßnahmen jedoch nicht ausreichend. Die frühzeitige Arbeit in der ersten Klasse, wenn sich motorische Grundmuster im kindlichen Gehirn zu schließen beginnen bzw. gerade abgeschlossen sind, und die Einbeziehung des gesamten Umfeldes der Kinder inklusive Eltern, Lehr- und Schulpersonal sind Bestandteil des präventiven Projekts.







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