
27.11.2026 bis 28.11.2026 Entwicklungsdiagnostik in der Pädiatrie und PBLS (Pediatric Basic Life Support) | ![]() |
Entwicklungsdiagnostik in der Pädiatrie und PBLS (Pediatric Basic Life Support)
Seit sich die Osteopathie als eigenständiger Bereich in der Kinderbehandlung in Deutschland etabliert hat, gewinnt eine klare fachliche Positionierung zunehmend an Bedeutung. Ebenso wichtig ist es, unsere Befunde gegenüber Kinderärzten und anderen Berufsgruppen verständlich, medizinisch fundiert und nachvollziehbar zu kommunizieren.
Darüber hinaus kann es im direkten Kontakt mit Patientinnen und Patienten, insbesondere mit uns anvertrauten Säuglingen und Kindern, in seltenen Fällen zu unerwarteten Notfallsituationen kommen. Diese erfordern nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch eine fundierte Ausbildung in lebensrettenden Maßnahmen sowie die Fähigkeit, diese sicher und unmittelbar anzuwenden.
Auch wenn solche Situationen im Praxisalltag glücklicherweise selten sind, ist es umso wichtiger, im Ernstfall sicher und kompetent handeln zu können. Aus diesem Grund bietet der VOD seinen Mitgliedern ein umfassendes anderthalbtägiges Seminar in der Geschäftsstelle in Wiesbaden an.
Die Teilnahme an einem PBLS-Kurs kann im Ernstfall lebensrettend sein und ist eine wertvolle Investition für alle, die Verantwortung für Kinder tragen.
Wir freuen uns besonders, mit Herrn Ralf G. Huth einen renommierten Referenten für den ersten Teil des Seminars gewonnen zu haben. Gemeinsam mit seinem Team aus erfahrenen Tutoren bietet er einen PBLS-Kurs nach den Richtlinien des European Resuscitation Council (ERC) an, der speziell auf den osteopathischen Praxisalltag zugeschnitten ist.
Ralf G. Huth war viele Jahre als Oberarzt auf der Kinderintensivstation der Universitätsmedizin Mainz tätig. Er ist Instructor beim German Resuscitation Council (GRC) sowie beim ERC, Kursdirektor für BLS-, PBLS-, EPILS-, EPALS- und NLS-Kurse und Vorsitzender von KIKAM e.V. Mainz.
Kursinhalte Teil I:
Für den zweiten osteopathischen Teil des Seminars freuen wir uns auf Frau Daniela Bockius, D.O., M.R.O., und Jutta Schlemmer. Beide Dozentinnen verfügen über langjährige Erfahrung in der Behandlung von Säuglingen, Klein- und Kindern. Aus ihrer ursprünglichen Tätigkeit in der Physiotherapie heraus entwickelten sie früh einen Zugang zur Kinderbehandlung und sind beice seit mehr als 20 Jahren mit großer Leidenschaft in der pädiatrischen Osteopathie tätig.
Als eingespieltes Team leiten sie die Kursreihe „Pädiatrie I–IV“ am College Sutherland und bringen ihre umfassende praktische Erfahrung in das Seminar ein. Ihre beruflichen Hintergründe umfassen unter anderem Tätigkeiten in der klinischen Erstversorgung sowie in neuropädiatrischen, intensivmedizinischen und onkologischen Bereichen. Durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen erweitern sie fortlaufend ihre Expertise und verfügen über langjährige Erfahrung in der Behandlung von Patientinnen und Patienten in eigenen osteopathischen Praxen.
Kursinhalte Teil II:
Im Zentrum stehen aktuelle Modelle der autonomen Regulation, die Bedeutung der Hirnnervenentwicklung sowie die Wechselwirkungen zwischen Gehirnreifung, vegetativem Nervensystem, sensorischer Verarbeitung und Eltern-Kind-Interaktion.
Diese Einführung in die Thematik verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit osteopathischer und klinischer Praxis bei Neugeborenen und Säuglingen.

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