Gastgeberin der Konferenz des europäischen Dachverbandes Osteopathy Europe (OE) war die Österreichische Gesellschaft für Osteopathie (OEGO). Die Veranstaltung unterstrich die zunehmende Bedeutung der Osteopathie als Bestandteil einer integrativen, evidenzbasierten Gesundheitsversorgung.
Ein zentraler Schwerpunkt war eine Einführung in Künstliche Intelligenz (AI) und deren mögliche Rolle in der Osteopathie. Ziel der Sitzung war es, ein grundlegendes Verständnis zu schaffen und einen Rahmen für zukünftige Diskussionen zu entwickeln.
- AI in Education – Möglichkeiten für Ausbildung und Lehre
- AI in Research – Unterstützung bei Forschung und Datenanalyse
- AI in Organisations – Einsatz in Verbänden und Institutionen
- AI in Clinical Practice – Potenziale und Grenzen im Praxisalltag
- AI in Communication – Verbesserung von Information und Austausch
Dabei wurden sowohl Chancen als auch Limitationen, Risiken und ethische Aspekte des Einsatzes von AI diskutiert. Die Diskussion zeigte, dass künstliche Intelligenz zukünftig eine unterstützende Rolle spielen kann, jedoch verantwortungsvoll und reflektiert eingesetzt werden muss.
Weitere Themen der Konferenz Neben dem Schwerpunkt AI wurden weitere wichtige Punkte für die europäische Osteopathie besprochen:
- Weiterentwicklung des CEN-Standards für Osteopathie mit Blick auf eine mögliche Aktualisierung im Jahr 2027
- Austausch über nationale Entwicklungen in Ausbildung, Regulierung und Forschung
Spring General Meeting
Am Samstag fand die Jahreshauptversammlung von Osteopathy Europe statt.
- Verabschiedung der Präsidentin Hanna Tómasdóttir (Dänemark)
- Verabschiedung des Vizepräsident Lluis Horta (Spanien)
- Neu als Präsident gewählt: Tomas Collin (Norwegen)
- Neu als Vorstandsmitglied: Giacomo Consorti (Italien)
- Neu als Vorstandsmitglied: Julie Ellwood (Irland)
Ausblick Die Herbstkonferenz von Osteopathy Europe wird im Herbst auf Malta stattfinden.