
VOD-Jahreshauptversammlung 2026 in Wiesbaden
Mit viel Rückenwind und einer klaren Agenda für die Zukunft hat der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) am Samstag seine Jahreshauptversammlung in der Geschäftsstelle in Wiesbaden abgehalten. Von 11 bis 13 Uhr kam der Vorstand mit Mitgliedern zusammen, um Bilanz zu ziehen, wichtige Entscheidungen zu treffen und den Kurs für das kommende Jahr festzulegen.
Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann M.Sc. D.O. begrüßte die Anwesenden und stellte den Jahresbericht vor, der eindrucksvoll die positive Entwicklung des Verbandes belegte. Steuerberater Gerhard Burgdorf schloss sich mit dem Bericht über das Geschäftsjahr 2025 an, der – vom Kassenprüfer freigegeben – genehmigt wurde. Im Anschluss daran wurde der Vorstand entlastet. Auch für den Finanzplan für 2026 sprachen sich die Stimmberechtigten aus.
Ein zentraler Punkt der Tagesordnung war die turnusmäßige Neuwahl
des Vorstandes. Nach 20 Jahren verabschiedete sich Richard Weynen D.O. aus dem Gremium; als Nachfolger wurde Sebastian Belz M.Sc. D.O. neu gewählt (siehe auch die nebenstehenden Interviews). Ulrike von Tümpling D.O. und Prof. Marina Fuhrmann M.Sc. D.O. sind für weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt worden. Beide bedankten sich herzlich bei Richard Weynen D.O. für sein langjähriges Engagement und seinen wichtigen Beitrag zur Verbandsarbeit. Mit einer berührenden Präsentation und der Verleihung des „Ehren-DO“ des VOD entließen sie den gebürtigen Niederländer aus dem Amt. „Du warst uns immer eine sehr große Stütze und hast als VOD-Vertreter vor allem in der europaweiten Arbeit viel bewirkt. Zu den Kongressen hast Du internationale Osteopathie-Größen nach Deutschland geholt“, lobte Ulrike von Tümpling den zu Tränen gerührten bisherigen Vorstandskollegen.
Deutliches Wachstum und starke Präsenz
Der Rechenschaftsbericht machte deutlich: Der VOD entwickelt sich weiterhin sehr positiv. Mit mehr als 7000 Mitgliedern ist der VOD nach wie vor der mit Abstand größte Berufsverband für Osteopathinnen und Osteopathen Deutschlands – ein starkes Signal für die Attraktivität und Relevanz.
International und fachlich engagiert
Auch auf europäischer Ebene bringt sich der VOD aktiv ein: Vorstandsmitglied Ulrike von Tümpling D.O. arbeitet in zentralen Gremien von Osteopathy Europe mit und gestaltet unter anderem die Weiterentwicklung des europäischen Standards (CEN).
Fort- und Weiterbildungen, Fachveranstaltungen sowie 29 Online-Schulungen mit über 900 Teilnehmenden von Justitiarin Dr. Sylke Wagner-Burkard zeigen die hohe fachliche Dynamik im Verband. Ergänzt wird dies durch ein umfassendes (Rechts-)Beratungsangebot für Mitglieder.
Wissenschaft und Nachwuchs im Fokus
Mit der Unterstützung der Datenbank ostlib – inzwischen mit über 9.000 Studien und fast 500.000 Besuchern – stärkt der VOD die wissenschaftliche Basis der Osteopathie nachhaltig. Auch die Ausbildungsoffensive und die starke Unterstützung der jährlichen Verleihung des Nachwuchs-Wissenschaftspreises der Deutschen Osteopathie-Stiftung unterstreichen das Engagement für die nächste Generation.
Starker Verband mit klaren Zukunftsaussichten
Die Jahreshauptversammlung klang bei einem gemeinsamen Imbiss und netten Gesprächen aus. Es wurde deutlich: Der VOD ist nicht nur gewachsen, sondern auch inhaltlich, politisch und wissenschaftlich breit aufgestellt. Mit einem engagierten Vorstand, steigenden Mitgliederzahlen und klaren berufspolitischen Zielen blickt der Verband optimistisch in die Zukunft der Osteopathie in Deutschland.








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