
Wie lassen sich komplexe osteopathische Zusammenhänge verständlich vermitteln und direkt in die tägliche Praxis übertragen? Antworten darauf erhielten die Teilnehmenden der Fortbildung „Gynäkologie & Osteopathie“ mit Luc Fieuw MSc. DO und Dr. med. Astrid Kühn-Letkemann, die am 18. Juni in den Räumlichkeiten des Verbands der Osteopathen Deutschland (VOD) in Wiesbaden stattfand. Die Rückmeldungen fielen durchweg begeistert aus.
Für die Osteopathin Johanna Pilarski war der Kurs erneut eine große Bereicherung. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von Luc Fieuws Fähigkeit, auch anspruchsvolle Inhalte verständlich aufzubereiten und dabei stets den Menschen als Ganzes in den Mittelpunkt zu stellen.
„Besonders gefallen hat mir, wie Luc den Bogen von der Biomechanik nach P. Delaunois D.O. zur Biodynamik spannt. Durch präzise Tests, nachvollziehbare Annäherungen und ein tiefes Verständnis funktioneller Zusammenhänge gelingt es ihm, klare Schlussfolgerungen herzuleiten und die Strukturen zu erkennen, an denen eine osteopathische Behandlung sinnvoll und notwendig ist“, beschreibt Johanna Pilarski ihre Eindrücke.
Die vermittelten Techniken und Herangehensweisen wurden verständlich, praxisnah und detailliert erläutert. Dabei sei jederzeit Luc Fieuws Begeisterung für die Osteopathie spürbar gewesen. Sein Anliegen, Wissen authentisch weiterzugeben und die Inhalte für die Teilnehmenden möglichst greifbar zu machen, prägte den gesamten Kurs.
„Er vermittelt nicht nur Techniken, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Prinzipien und die Philosophie der klassischen Osteopathie“, so Johanna Pilarski weiter.
Eine besondere Bereicherung war zudem die Mitwirkung von Dr. med. Astrid Kühn-Letkemann, Ärztin und Osteopathin. Mit ihrer langjährigen klinischen Erfahrung ergänzte sie den Unterricht um eine wertvolle medizinische Perspektive. Anhand praxisnaher Beispiele zu Untersuchungsbefunden, Operationsverläufen und verschiedenen Krankheitsbildern gelang es ihr, osteopathische Fragestellungen in einen schulmedizinischen Gesamtkontext einzuordnen.
Die Verbindung aus medizinischem Fachwissen, klinischer Erfahrung und osteopathischem Denken schuf für die Teilnehmenden einen besonderen Mehrwert und machte viele Zusammenhänge noch verständlicher. Der VOD steht für die traditionelle Osteopathie – diese wurde im Kurs praxisnah vertieft.
Abgerundet wurde die Fortbildung durch die Unterstützung von den zwei zusätzlichen Table Trainern Sabine Elm und Sebastian Belz M.Sc. DO. Dadurch konnten die praktischen Übungen in kleinen Gruppen intensiv begleitet werden. Individuelle Fragen wurden direkt beantwortet und die Teilnehmenden erhielten wertvolle Hilfestellungen bei der Umsetzung der erlernten Techniken.
Für Johanna Pilarski steht fest: „Die Kombination aus Luc Fieuws osteopathischer Lehrkompetenz und Dr. med. Astrids Kühn-Letkemanns medizinischer Erfahrung macht diesen Kurs zu etwas Besonderem. Beide schaffen es, Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern Verständnis zu fördern und Begeisterung für die Osteopathie zu wecken. Ich nehme viele wertvolle Impulse für meine tägliche Arbeit mit und freue mich schon jetzt auf weitere Fortbildungen mit diesem außergewöhnlichen Team.“
Die Fortbildung zeigte einmal mehr, welchen Stellenwert qualitativ hochwertige Weiterbildung für die Weiterentwicklung der Osteopathie hat. Neben fundiertem Fachwissen bot sie den Teilnehmenden vor allem eines: neue Perspektiven, praxisnahe Impulse und die Möglichkeit zum intensiven fachlichen Austausch. Das zweite Modul des Kurses findet am 7./8. November 2026 statt; das Ganze ist Teil einer Fortbildungsreihe aus vier Modulen.

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